Ernährung und Diabetes (Typ 2)
Die Form der Ernährung hat beim Typ 2-Diabetiker eine
große Bedeutung. Häufig entsteht eine Typ 2-Diabetes
als Folge einer jahrelangen Fehlbelastung der
Bauchspeicheldrüse
durch falsche Ernährung. Dies führt zu einem
verminderten Ansprechen der Körperzellen auf Insulin
(Insulinresistenz) und zu einer verminderten Insulinproduktion. Es
kommt zu einem Anstieg des
Blutzuckers auf über 140 mg/dl.
Folgende Maßnahmen unterstützen die
Therapie, steigern Ihr Wohlbefinden und verhindern Spätfolgen:
- Normalisierung des Körpergewichts:
(Ernährung bei
Übergewicht) durch eine ballaststoffreiche, vollwertige Ernährung
und regelmäßige Bewegung.
- Bevorzugen Sie komplexe Kohlenhydrate:
Haushaltszucker ist sowohl wegen seiner schnellen Verwertbarkeit, als
auch wegen seines hohen Kaloriengehalts nicht
geeignet für Diabetiker.
- Zuckeraustauschstoffe:
Zuckeraustauschstoffe werden im Vergleich zu Glukose zwar langsamer
resorbiert und benötigen zum Abbau weniger Insulin,
aber sie haben fast den gleichen Energiegehalt wie Zucker und sollten
deshalb eher gemieden werden.
Häufig verwendete Zuckeraustauschstoffe: Sorbit, Mannit,
Xylit, Fruktose
- Süßstoffe:
Süßstoffe belasten weder den Kalorienhaushalt, noch
den Blutzuckerspiegel und sollten deshalb von
Diabetikern bevorzugt werden. Häufig verwendete
Süßstoffe sind Saccharin, Cyclamat, Aspartam,
Saccharin-Cyclamat-Mischungen.
- Bevorzugen Sie vollwertige Getreideprodukte:
Diese belasten den Blutzuckerspiegel weniger als
Weißmehlprodukte, da sie langsamer ins Blut aufgenommen
werden.
- Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen
sind für den Diabetiker noch wichtiger als für den
gesunden Menschen, denn durch den Diabetes werden mehr von diesen
Stoffen über die Nieren ausgeschieden.
- Verteilen Sie Ihre Nahrung auf 5 - 7
Mahlzeiten pro Tag.
